Auf Strecke von der Emberger Alm – 11. Mai 2008

Sillian

Patrick hat wieder zugeschlagen und sammelt fleissig Kilometer – auf einem der Bilder sogar im Schlaf 😉 Lest selbst:

Am 9. Mai 2008 fuhren Mama, Papa, Oma, Opa mein Bruder und ich nach Greifenburg auf Urlaub (rein zufällig in der Nähe der Emberger Alm 😉 Bevor ich zum Berichten anfange, darf ich mich nochmals bei Oma und Opa (natürlich auch geflogen) recht herzlich für den Abholservice und die ganzen Bergfahrten bedanken. Die ersten zwei Tage verdienen nicht so viel Aufmerksamkeit, da die Basis sehr tief und der Talwind extrem stark war (bis zu 50km/h). So blieb wenigstens viel Zeit zum Mountainbikern. Am Abend des 10. Mai schaute ich ins Austrocontrol und nach langen studieren der neuen Seite war mir klar, dass Morgen ein guter Streckenflugtag werden sollte. Voller Vorfreude machte ich mich noch in der Nacht auf zum Kartenstudium. Nach langem Tüfteln und Trackanschauen von anderen Piloten, stand die Route für den morgigen Tag fest. Es sollte ein 160km flaches Dreieck mit erstem Wendepunkt überm Zettersfeld, zweitem bei Toblach, dritten Richtung Hermagor (übers Lesachtal und Gailtal) und dann wieder Emberger Alm (Greifenburg) zurück. Laut Austrocontrol-Thermikvorhersage war diese Aufgabe in keinster Weise übertrieben.
Am nächsten Tag fuhren wir gleich in der Früh auf den Startplatz um früh zu starten. Nach einem kurzen Plauscherl mit Stephan Wirgler und Peter Wallner waren sie auch von meiner Route überzeugt und probierten diese auch zu fliegen. Nach der Startvorbereitung (Trinkwasser, Müslirigel, Urinalkondom, usw.) ging’s im Startbart nach oben. Nach Lienz war`s nicht wirklich ein großes Problem und so querte ich vom ersten Wendepunkt dem Zettersfeld das Tal zum Hochstein. Dort angekommen begrüßte er mich gleich mal mit dem stärksten Steigen meines Lebens 14m/s integriert, mit Spitzen bis zu 15,8m/s (troutl, do geht’s aufi). Nachdem ichsehr mühsam😉 Höhe gemacht habe und während dem Kurbeln wie auf rohe Eiern gesessen bin, flog ich weiter Richtung Sillian zu meinem zweiten Wendepunkt bei Toblach den ich auch um ca. 14:00 erreicht habe (perfekt in der Zeit gelegen). Bei Toblach Wendete ich dann auch und begann mit dem Rückflug Richtung Lesachtal bzw. Gailtal. Nachdem im Vergleich zum Hinflug beim Zurückfliegen nichts weiter ging, wagte ich einen kleinen Blick in Richtung GPS, welches mir auch nur mehr ca. 15km/h angezeigt hatte. Somit war klar, dass es Aufgrund des stärkeren Nordwindes mit dem flachen Dreiecks nichts mehr wird. Kurz darauf ging’s dann auch mit der Höhe rapide nach unten (von 3409m auf ca. 1800m). Danach hatte ich auch noch die glorreiche Idee im Lee vom Thurntaler Höhe zu machen, was sich dann auch als Fehler herauskristallisiert hatte. Nach ein paar ordentlichen Zerlegern war’s mir dann zu blöd und ich entschied mich nach 4h10min in Sillian zu landen. Leider war der Flug nach „nur“ 90km zu Ende. Nach kurzem Warten kamen dann auch schon Opa und Oma. Nach dem Zusammenraffen des Schirms (zum Zusammenlegen war der Talwind zu stark) ging’s dann auch schon zu einer Radlerhütte auf eine deftige Bretteljause. Nachdem wir uns den Bauch voll geschlagen haben, fuhren wir zurück nach Greifenburg. Alles in allem war’s ein echt tolles Erlebnis im Hochalpinen Kärnten, Osttirol und Italien Strecken zu fliegen. Greifenburg wir kommen sicherlich wieder :-))

Auf Strecke von der Emberger Alm – 11. Mai 2008

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